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Erfahrungen, Enttäuschung

1.) Die kürzesten Irrtümer sind immer die besten.
(Molière, 1622-1673, französischer Schauspieler)

2.) Erfahrungen haben nur einen bedingten Wert. Niemals wiederholt sich etwas ganz genau.
(Peter Bamm, deutscher Arzt und Schriftsteller, 1897- 1975)

3.) Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin, und das Gute daran ist: man bekommt stets Einzelunterricht.
(Inge Meysel, deutsche Schauspielerin, geb. 1910)

4.) Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muß sie allein machen.
(Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935)

5.) Vieles auf der Welt wäre völlig uninteressant, wenn es nicht verboten wäre.
(William Faulkner, amerikanischer Literatur-Nobelpreisträger 1949, 1867-1962)

6.) Sicher ist, daß nichts sicher ist. Selbst das nicht.
(Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Maler, 1883-1934)

7.) Das Leben ist eine Schule: Wir sind da, um etwas zu lernen und etwas zu lehren.
(Elisabeth Kübler-Roß, Psychiaterin, geb. 1926)

8.) Was für ein Gefühl muß der Tropfen haben, der das Faß zum Überlaufen bringt!
(Nikolaus Cybinski, deutscher Aphoristiker, geb. 1936)

9.) Frohsinn gibt, Leichtsinn nimmt.
(Curt Goetz, 1888-1960, deutscher Schauspieler)

10.) Auf der Straße des geringsten Widerstandes versagen die stärksten Bremsen.
(Stanislaw Jerzy Lec, 1909-1966, polnischer Aphoristiker)

11.) Das Feinste fällt durchs Sieb.
(Wilhelm Busch, 1832-1908, deutscher Dichter)

12.) Unsere stärksten Ketten sind auf die Dauer doch die der Gewohnheit.
[i](Voltaire, 1694-1778, französischer Schriftsteller,

13.) Warum aus falscher Scham lieber irren als lernen?
(Horaz, 65-8 v. Chr., römischer Dichter,

14.) Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheiten der Mitmenschen.
(Mark Twain, 1835-1910, amerikanischer Schriftsteller,

15.) Man besiegt die Geister nicht mit dem Schwert.
(August Strindberg, 1849-1912, schwedischer Dichter,

16.) Sehenswürdigkeiten gehören zu den härtesten Pflichten,
die dem Reisenden von unserer Kultur auferlegt werden.
(Peter Bamm, 1897-1975, deutscher Schriftsteller)[/i]

17.) Gegensätze soll man nicht auszugleichen trachten, sondern produktiv gestalten.
(Richard Schaukal, 1874-1942, österreichischer Lyriker)

18.) Beschriebene Musik ist halt wie ein erzähltes Mittagessen.
(Franz Grillparzer, 1791-1872, österreichischer Dichter)

19.) Fünfzig Prozent Talent genügen, wenn man sie durch fünfzig Prozent Arbeit ergänzt.
(Robert Stolz, 1880-1975, österreichischer Komponist)

20.) Nur die beiden Seiten einer Waage sind unparteiisch.
(Salvador de Madariaga, 1886-1978, spanischer Schriftsteller)

21.) Mehrheiten zementieren das Bestehende, Fortschritt ist nur über Minderheiten möglich.
(Bertrand Russell, 1872-1970, britischer Schriftsteller und Philosoph)

22.) Die Vollkommenheit einer Uhr besteht nicht darin, schnell, sondern richtig zu gehen.
(Vauvenargues, 1715-1747, französischer Aphoristiker)

23.) Eine Sparflamme mag vor dem Erfrieren schützen, aber so richtig wärmen kann sie einen nicht.
(Christine Nöstlinger, geb. 1936, österreichische Schriftstellerin)

24.) Sei gütig, und du kannst kühn sein!
(Laotse, chinesischer Philosoph)

25.) Team-Arbeit setzt Team-Geist voraus,
(Albert Ackermann, deutscher Psychologe)

26.) Alle sollten gleiche Chancen haben, aber niemand einen fliegenden Start.
(Harold Wilson, geb. 1916, britischer Politiker)

27.) Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit
(Albert Einstein, 1879-1955, Nobelpreis für Physik 1921)

28.) Mißerfolg ist die Chance, es nächstens besser zu machen.
(Henry Ford, 1863-1947, amerikanischer Unternehmer)

29.) Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind günstig.
(Seneca, 4 v, Chr.-65 n. Chr., römischer Philosoph)

30.) Schlaue Menschen beobachten alles,
(Heinrich Heine, 1797-1856, deutscher Dichter)

31.) Wer sattelfest, muß dennoch mit dem Gaul rechnen.
(Emil Baschnonga, geb. 1941, schweizer Schriftsteller)

32.) Das Äußere ist das sich offenbarende Innere.
(Friedrich Schiller, 1759-1805, deutscher Klassiker)

33.) Wenn du über deinen Schatten springst, landest du im Licht und in der Wärme der Sonne.
(Peter Feichtinger)

34.) Wohin kämen wir, bitte, wenn wir immer nur Idealen nachhängen würden?
(Peter Altenberg, 1859-1919, österreichischer Schriftsteller)

35.) Wer einmal nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört.
( Max Planck, 1858-1947, deutscher Philosoph, Nobelpreis für Physik 1918 )

36.) Es ist Unsinn, Türen zuzuschlagen, wenn man sie angelehnt lassen kann.
(James William Fulbright, geb. 1905, amerikanischer Politiker)

37.) Uhrzeiger sind Peitschen für alle, die sich als Rennpferde mißbrauchen lassen.
(Francois Mitterand, ehem. französischer Staatspräsident)

38.) Wer Worte sät, muß Weizen importieren.
(Zarko Petan, geb. 1929, slowenischer Aphoristiker)

39.) Was man im Großen nicht kann, soll man im Kleinen nicht unversucht lassen.
(Adolf Kolping, 1813-1865, deutscher Theologe)

40.) Weltverbesserung fängt zu Hause an.
( Pearl S. Buck, 1892-1973, Literatur-Nobelpreis 1938 )

41.) Blödeln ist die billigste Form von Psychotherapie gegen Melancholie.
(Peter Vogel, österreichischer Schauspieler)

42.) Das Leben muß wie kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen
(Ludwig Feuerbach, 1804-1872, deutscher Philosoph)

43.) Der Mensch kann seinem Wissen etwas hinzufügen, aber nichts davon abziehen.
(Arthur Koestler, 1905-1983, englischer Schriftsteller)

44.) Jedes Experiment im Leben ist schon das Leben selbst,
(Manès Sperber, 1905-1984, Schriftsteller)

45.) Erfahrungen sind dazu da, daß man sie macht.
(Erich Kästner, 1899-1974, deutscher Schriftsteller)

46.) Kluge Menschen suchen sich selbst die Erfahrungen aus, die sie machen wollen.
(Aldous Huxley, 1894-1963, englischer Schriftsteller)

47.) Jedes Wort hat einmal seine Stunde, wo es auf den Grund einer Seele fällt.
(Carl Jakob Burckhardt, 1891-1974, Schweizer Schriftsteller)

48.) Erfahrungen sind die Jahresringe der Menschen.
(Paul Hörbiger, 1894-1981, österreichischer Schauspieler)

49.) Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist,
( Max Planck, 1858-1947, deutscher Physiker, Physik-Nobelpreis 1918 )

50.) Je mehr Verbot, um so mehr Übertretung.
(Laotse, chinesischer Philosoph)

51.) Ein Versuch ist nichts, es zählt nur das Ergebnis.
(George Bernard Shaw, 1856-1950, anglo-irischer Dichter, Literatur-Nobelpreis 1925)

52.) Zwischen Entweder und Oder führt noch manches Sträßlein.
(Joseph Victor von Scheffel, 1826-1886, deutscher Dichter)

53.) Keine Person verdient Deine Tränen und Die sie verdienen, werden Dich nicht zum weinen bringen.
Gabriel Garcia Marquez

 
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